Hafen Münster

Vom Industriegebiet zum Hipsterviertel

Der Hafen Münster, auch als Stadthafen I bekannt, hat sich über die vergangenen Jahre hinweg zunehmend vom Industrie- zum Hipsterviertel entwickelt: Wo einst Fabriken und Lagerhallen standen, findet man heute am „Kreativkai“ viele junge Firmen, aber auch zahlreiche Bars und Restaurants, die vor allem an den Wochenende etliche Besucher anlocken.

Restaurants, Bars & Veranstaltungen

Der bereits 1899 eröffnete Hafen verbindet Münster mit dem Dortmund-Ems-Kanal. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg kam ihm vorübergehend eine recht große Bedeutung zu, da hier die benötigten Rohstoffe für den Wiederaufbau der zerstörten Stadt schnell und in großen Mengen herbeigeschafft werden konnten.

Schon in den 70er- und 80er-Jahren verkam der Stadthafen I dann jedoch zunehmend, da die meisten Waren schlichtweg auf anderem Wege transportiert wurden. In den 90ern entdeckte dann erstmal eine Discothek das Hafenviertel für sich, die Auftakt zur großen Umgestaltung in den 00er-Jahren machte: Weg von der Industrie, hin zu Gastronomie, Freizeit, Kultur sowie Dienstleistern.

Restaurant am Hafen

Vor allem bei der jungen Bevölkerung von Münster, nicht zuletzt den tausenden Studenten, ist der Hafen heute sehr beliebt, findet man hier doch zahlreiche hippe Bars und Restaurants, die einen krassen Kontrast zu den vielen traditionellen Cafés und Restaurants der Altstadt bilden.

Zu einem Besuch laden hier heute unter anderem ein:

  • Hochstapler: Ein nettes Burger-Lokal, gleich am Anfang der Hafenpromenade.
  • Café Med: Breites Angebot mit Schwerpunkt Pizza und Pasta. Viele Bänke draußen.
  • Wolters im Speicher: Ganz am Ende der Hafenpromenade, mediterrane Küche.
  • Hot Jazz Club: Nette Bar mit guten Cocktails und, wie der Name schon sagt, Live-Musik.
  • Borchert Theater: Alternative zum großen Stadttheater, meist etwas jüngere Stücke.
  • Cineplex: Typisches Multiplex-Kino, an vielen Tagen allerdings recht hohe Preise.
  • Hafenfest: Findet einmal im Jahr im späten Frühling statt, drei Tage lang Live-Musik und vieles mehr.

Der Hafen von Münster

Parken am Hafen Münster

Am besten erreicht man, wie so vieles in Münster, den Hafen mit dem Fahrrad oder Bus, auch wenn es erstaunlicherweise noch keine direkte Busanbindung gibt – stattdessen fährt man mit einem beliebigen Bus bis zum Hauptbahnhof und läuft dann das kurze Stück, was in zehn bis fünfzehn Minuten problemlos zu schaffen ist.

Kommt man hingegen mit dem Auto, stellt das Parken erfreulicherweise kein großes Problem dar, befinden sich doch drei Parkhäuser in der unmittelbaren Umgebung: am Cineplex, am Stadthaus III sowie an der PSD-Bank.

Sollten diese bereits überfüllt sein – was eigentlich nur im Rahmen des Hafenfests vorkommen sollte -, stellt das Parken am Bahnhof die beste Alternative dar, findet man dort doch drei weitere Parkhäuser, in denen man sein Auto abstellen kann.

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