münstercard

Eintritt sparen mit dem "City Pass"

Aus vielen anderen Ländern und Großstädten kennt man bereits die so genannten City Passes, welche einem gegen die Zahlung eines Pauschalbetrags Zutritt zu zahlreichen Attraktionen der jeweiligen Stadt gewähren.

Seit dem Frühjahr 2017 gibt es einen solchen Pass mit der münstercard auch für Münster, sie wartet mit derzeit 17 verschiedenen Angeboten auf. Was alles enthalten ist und ob sich die Karte für einen Stadtbesuch lohnt, lesen Sie hier!

münstercard: Eintritte & Preise

Eines der besten Angebote der münstercard ist gar keine tatsächliche „Attraktion“, bietet sie neben dem Besuch zahlreicher Sehenswürdigkeiten doch auch die Möglichkeit, kostenlos Bus zu fahren! Den ganzen Tag über kann man die Busse im Stadtgebiet Münster nach Belieben nutzen, was vor allem bei schlechtem Wetter sinnvoll ist, wenn man weiter außerhalb gelegene Ziele wie den Zoo erreichen möchte.

Unter den verbleibenden 16 Sehenswürdigkeiten befinden sich viele, für die der Eintritt mit der münstercard ohne weitere Kosten verbunden ist.

Dazu zählen das Picassomuseum an den Arkaden, das LWL-Museum für Kunst und Kultur, das Freilichtmuseum-Mühlenhof, das Naturkundemuseum, der Friedenssaal im Historischen Rathaus, eine Stadtführung, eine Rundfahrt mit der Solaaris sowie zwei Ziele außerhalb des Zentrums: Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus.

Auf den Eintritt im Allwetterzoo wird zudem ein Rabatt von 50% gewährt – nicht schlecht!

Busse in Münster

Wie so oft bei solchen Pässen stellt sich die Frage, was man denn in welchem Zeitraum schafft, denn natürlich ist auch die münstercard auf einen Tag bzw. zwei Tage limitiert. Erwachsene zahlen für einen Tag 20 Euro, Jugendliche 12 Euro – für zwei Tage werden 30 Euro und 16 Euro fällig.

Realistisch betrachtet verbringt man im Allwetterzoo allein mindestens einen halben Tag, eine Fahrt mit der Solaaris nimmt ebenfalls ihre Zeit in Anspruch und möchte man sogar Haus Rüschhaus und Burg Hülshoff, muss man auf jeden Fall einen zweiten Tag einplanen.

Ein guter Deal ist die münstercard daher unter normalen Voraussetzungen, wenn man sich nur einen Teil der gebotenen Attraktionen gezielt vornehmen möchte. Sehr naheliegend wäre zum Beispiel die Runde Solaaris – Zoo – Naturkundemuseum – Mühlenhof an einem Tag und Landesmuseum – Friedenssaal – Picassomuseum – Stadtführung an einem zweiten.

Die genaue Rechnung muss natürlich jeder für sich selbst aufmachen, um die 50% lassen sich bei guter Planung jedoch durchaus sparen.

Geschäfte im Hauptbahnhof Münster

Wo kaufen?

Die münstercard kann man bequem online über die offizielle Website oder auch über eine App für Apple- und Android-Smartphone kaufen. Bei der Nutzung des Smartphones muss man selbiges jedoch bei seinem Besuch von Münster immer bei sich führen, um darauf die Tickets und den Busfahrschein vorzeigen zu können.

In der Regel etwas praktischer ist daher das klassische Format, das nicht nur zum Onlinekauf, sondern natürlich auch offline angeboten wird. In der Stadt selbst gibt es fünf verschiedene, offizielle Verkaufsstellen:

  • Service-Zentrum mobilé, gegenüber vom Hauptbahnhof
  • Münster Information, Heinrich-Brüning Straße 9, nahe Bürgeramt
  • Stadtwerke CityShop, in der Salzstraße, etwas hinter Karstadt
  • Im Historischen Rathaus, an der Information
  • Servicecenter am Hafenplatz

Die letztgenannte Verkaufsstelle ist jedoch eher unpraktisch, am einfachsten ist der Kauf üblicherweise am Hauptbahnhof oder in der Salzstraße, je nach Ankunft.

Zahlreiche Hotels – darunter das empfehlenswerte ibis, der Kaiserhof, Wilkinghege, Mövenpick und Factory – bieten die münstercard ebenfalls zum Kauf an.

Lesen Sie als nächstes: Wie man all das Sehenswerte am besten in einem Stadtrundgang unterbringt!

Empfehlenswerte Hotels in Münster:

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