Münster Sehenswürdigkeiten

Top 10: Das muss man gesehen haben!

Münster ist eine Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten: Um wirklich „alles“ zu besichtigen, was die Stadt zu bieten hat, muss man drei, vier Tage einplanen – oder eine Auswahl treffen. Unsere Top 10 der schönsten Sehenswürdigkeiten in Münster hilft Ihnen dabei, die Prioritäten für Ihren Besuch richtig zu setzen!

Die zehn besten Sehenswürdigkeiten

Münster Zoo: Pinguine
10. Der Allwetterzoo: Münster ist dafür bekannt, dass es häufig, lange und ausgiebig regnet. Der Allwetterzoo hat sich das, wie der Name schon sagt, zunutze gemacht, denn ihn kann man tatsächlich bei jedem Wetter aufsuchen. Scheint die Sonne, läuft man an der frischen Luft von Gehege zu Gehege – regnet es hingegen, nutzt man die überdachten Wege, die einen von Gebäude zu Gebäude führen.

Ein Besuch des Zoos ist jedoch nicht nur bei schlechtem Wetter eine Überlegung wert. Die schön gestaltete Anlage beherbergt über 300 Tierarten und mehr als 3000 Tiere, vor allem aus dem afrikanischen Raum sind sehr viele vertreten. Kleine Attraktionen wie ein Pinguinmarsch oder die Fütterungen von unter anderem Elefanten sorgen für strahlende Gesichter bei Jung und Alt.

Der einzige Haken: Die Eintrittspreise sind vor allem für größere Familien nicht ganz ohne.

Münster: Stadthafen
9. Münsters Hafen: Münster hat einen Hafen? Aber ja! Der so genannte Stadthafen I bindet die Stadt an den Dortmund-Ems-Kanal an und wurde jahrzehntelang kulturell kaum beachtet, galt mitunter sogar als Schandfleck. Das hat sich in den vergangenen 20 Jahren jedoch nach und nach geändert; heute ist der Hafen ein gewollt reichlich hippes Viertel.

Hier findet man den Kreativkai, mehrere Eventflächen sowie allerlei beliebte (und meistens nicht ganz preiswerte) Bars und Restaurants, in die es sowohl die junge, studentische als auch die gehobene Bevölkerungsschicht zieht. Wer abends mal ausgehen und die Altstadt verlassen will, ist am Hafen genau richtig.

Aaseeterrassen in Münster
8. Der Aasee: Der Aasee ist Münsters Hafen nicht ganz unähnlich, ist doch auch er künstlich angelegt und hat sein Ansehen über die vergangenen Jahre hinweg enorm gesteigert, weshalb er heute nicht nur als das beliebteste Naherholungsgebiet in Stadtnähe, sondern auch als bevorzugte Wohngegend gilt.

Der durch die Anstauung der durch Münster fließenden Aa entstandene See lädt im Sommer zu Spaziergängen und zur sportlichen Ertüchtigung auf dem Wasser ein, während man im Winter nach langem Frost hier Schlittschuh fährt. Vor allem im Frühling und Sommer sind zudem die Aaseeterrassen mit ihrer Gastronomie einen Besuch wert. Allein schwimmen kann man aufgrund der mäßigen Wasserqualität leider nicht.

Praktisch: In der Nähe des Aasees findet man auch das Mühlenhof-Freilichtmuseum sowie den Allwetterzoo sowie das Naturkundemuseum.

Lambertikirche von innen
7. Die Kirchen: „Entweder es regnet oder es läuten die Glocken“, sagt man in Münster, „und wenn beides gleichzeitig passiert, ist Sonntag.“ Mit anderen Worten: Es gibt eine enorme Anzahl sehenswerter Kirchen, die sich überwiegend in der Altstadt befinden, so dass man sie auf einem Stadtrundgang der Reihe nach abarbeiten kann. Manche erfordern einen längeren Blick, bei anderen ist es mit einem kurzen getan.

Auf keinen Fall verpassen sollte man zumindest die Lambertikirche mit ihren Käfigen der Widertäufer und die Überwasserkirche.

Stadtmuseum Münster am Salzhof
6. Das Stadtmuseum: Münsters Historie ist eine faszinierend und auch wenn man viele Spuren der Geschichte noch in der Altstadt und ihrer unmittelbaren Umgebung vorfindet, so lohnt sich doch ein tiefergehender Blick in die Vergangenheit.

Diesen Blick kann man ganz wunderbar im großartigen Stadtmuseum gewinnen, das von der Gründung der Stadt über die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart kaum ein Detail auslässt. Aber nicht nur geschichtsinteressierte Erwachsene, sondern auch Kinder kommen hier dank der recht anschaulich dargestellten Historie – unter anderem mit der Nachbildung des alten Café Müller – durchaus auf ihre Kosten.

Nicht umsonst handelt es sich um das bestbesuchte Museum der Stadt und der Eintritt ist erstaunlicherweise kostenlos!

Promenade in Münster
5. Die Promenade: Münster ist dafür bekannt, eine Radfahrerstadt zu sein, wie man sie sonst höchstens aus den Niederlanden kennt – und nirgendwo sieht man diese Radfahrer so zahlreich wie auf der Promenade, einer von Linden gesäumten Allee, die auf knapp 5 km Länge um die gesamte Altstadt herum führt.

Die Promenade befindet sich dort, wo einst die Stadtmauer das Zentrum umsäumt hat, wovon vereinzelte Überreste wie der Buddenturm und der Zwinger zeugen. Auch am Schloss – siehe unten – und weiteren Sehenswürdigkeiten kommt man vorbei, sodass zumindest ein kleines Stück der Promenade auch für Fußgänger stets auf dem Plan stehen sollte.

Münster Wochenmarkt
4. Der Wochenmarkt: Märkte gibt es viele, doch nur wenige sind so groß, so schön, so vielfältig und so lebendig wie der Wochenmarkt in Münster, der genau genommen zwei Mal die Woche auf dem Domplatz abgehalten wird: Am Mittwoch und am Samstag, jeweils von 7:30 bis 14 Uhr. Da Mittwochs jedoch nicht alle Stände vor Ort sind und das Besucheraufkommen, das es hier ausnahmsweise braucht, niedriger ist, empfiehlt sich der Besuch am Samstag.

Auch wer im Gegensatz zu den Einheimischen keine Großeinkäufe erledigt, kommt dank all der unterschiedlichen Anblicke und Düfte auf seine Kosten, kann eine Kleinigkeit bei einem der zahlreichen Bäcker oder Essstände probieren oder auch nur die ungewöhnliche Kulisse mit dem Dom genießen.

Münster Schloss
3. Das Schloss: Am westlichen Rand der Altstadt, wiederum in unmittelbarer Nähe der Promenade, befindet sich das große Schloss von Münster, von dem heute ein kleiner Teil der Universität der Stadt beherbergt wird. Das imposante Bauwerk beeindruckt nicht nur mit seiner Architektur, sondern auch mit seinen riesigen Grünflächen auf dem Schlossplatz, auf dem bei gutem Wetter vor allem die Studenten die Sonne genießen.

Was manche Besucher nicht wissen: Ein nicht unwesentlicher Teil des Schlosses liegt hinter dem Hauptgebäude, findet man dort doch unter anderem den großartigen und – wie so viele Sehenswürdigkeiten in Münster – gänzlich kostenlosen Botanischen Garten. Nicht verpassen!

Kreuzgang im Dom
2. Der Dom: Kirchen wirken ja oft nur mäßig einladend, manche sind gar erdrückend oder beklemmend, doch für den St. Paulus Dom von Münster, für viele das Wahrzeichen der Stadt, gilt das nicht. Das helle, beinahe freundliche Bauwerk, einst wie heute Mittelpunkt der Altstadt, gibt von innen wie außen, egal ob bei Tag oder bei Nacht, ein einladendes Bild ab.

Im Inneren des Doms ist neben dem Kreuzgang, den zahlreichen Reliquien und all den fein modellierten Figuren insbesondere die Astronomische Uhr einen näheren Blick wert, eine der letzten verbliebenen ihrer Art. Am besten zur vollen Stunde vorbeischauen, wenn sich die Uhr „in Bewegung“ befindet.

Ebenfalls sehenswert ist die (derzeit allerdings geschlossene) Domkammer mit weiteren Reliquien und Schätzen.

Einkaufen in Münster
1. Der Prinzipalmarkt: Wenn es eine Sehenswürdigkeit gibt, die noch etwas mehr Münster verkörpert als der Dom, dann ist es der Prinzipalmarkt, die historische und bis heute äußerst beliebte Einkaufsstraße mit ihren zahlreichen Giebelhäusern. Wenn man ein Motiv oder eine Silhouette der Stadt sieht, dann ist es meistens diese!

Der Prinzipalmarkt verbindet den Dom und den Domplatz mit der Salzstraße im Nordosten sowie der Ludgeristraße im Süden, den heute wichtigsten Einkaufsstraßen von Münster. Nicht verpassen darf man hier auch das historische Rathaus der Stadt mit seinem Friedenssaal, in dem einst der Westfälische Friede zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs geschlossen wurde.

Zusammen mit dem Domplatz stellt der Prinzipalmarkt darüber hinaus einen perfekten Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang durch Münster dar, um all Sehenswürdigkeiten in der Altstadt und ihrer unmittelbaren Umgebung zu besuchen.

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